Liangzhu-Kultur


Der 24. Juni 2011 und 22. Juni 2014 behalten die Bürger im Kopf. An diesen beiden Tagen wurden der Westsee und der Peking-Hangzhou Große Kanal jeweils von der UNESCO zum Weltkulturerbe erklärt. Heute ist Hangzhou eine der wenigen Städte in der Welt, die stolze Eigentümer von zwei UNSECO-Kulturstätten ist. Und mit der Liangzhu-Kultur, die tief in ihren alten Fundamenten verwurzelt ist, könnte sie eines Tages eine weitere Auszeichnung bekommen.


Hangzhou geht auf das Neolithikum oder die Jungsteinzeit zurück und während seiner langen Geschichte haben sich hier verschiedene Kulturen angesiedelt. Aber es ist die Liangzhu-Kultur, die als die größte ausgegraben wurde.

Liangzhu-Kultur ist ein wichtiger Teil der chinesischen alten Kulturen im Yangtze River Delta und wurde nach Liangzhu Gemeinde(良渚 镇) Stadtbezirk Yuhang, Hangzhou Stadt benannt, wo es zuerst entdeckt wurde. Archäologische Funde in der Gemeinde Liangzhu weisen darauf hin, dass vor etwa 5.300 Jahren ein primitives Stammesdorf auf diesem fruchtbaren Land gedieh, indem die Menschen jagten, Reis anbauten und fischten. Unter den archäologischen Funden sind die schwarzen Porzellan, die schöne Muster und Formen mit feiner Verarbeitung zeigen. Auch die fein gearbeiteten Jadeopfer werden aufgedeckt.


Es ist auch die Entdeckung von Spinnrädern in diesem Gebiet, die die Existenz einer blühenden Textilkunst bewiesen hat. Deshalb hat Hangzhou auch als berühmten ,,Heimatort der Seide” erklärt worden. Zu den weiteren archäologischen Schätzen zählen die Überreste verschiedener Pflanzen wie Mais, Melone, Pfirsich und Jujube sowie Tiere wie Fisch, Geflügel und Venusmuscheln. Es zeigt sich, dass in Liangzhu-Kultur Landwirtschaft, Fischerei und Jagd blühten, was eine solide Grundlage für Hangzhou gelegt haben, um als " Paradise der Küche" bekannt zu werden.